NIT Lehrer
CMD in Salzburg – Kiefer, Biss und Körper gemeinsam betrachten
Interdisziplinäre CMD-Begleitung bei NIT Lehrer
Kieferbeschwerden sind nicht immer ein isoliertes Problem des Kiefergelenks.
Kiefergelenke, Kaumuskulatur, Schädel, Halswirbelsäule und Körperhaltung stehen funktionell miteinander in Verbindung. Veränderungen in einem Bereich können deshalb mit Anpassungen in anderen Bereichen einhergehen.
Bei NIT Lehrer betrachten wir diese Zusammenhänge ganzheitlich.
Unser CMD-Konzept verbindet drei Bereiche:
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NIT / osteopathische Methoden
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Kieferorthopädie
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Zahnmedizin
Das Besondere ist dabei nicht nur die Zusammenarbeit, sondern die gezielte Reihenfolge der einzelnen Behandlungsschritte.
Was bedeutet CMD?
CMD steht für Craniomandibuläre Dysfunktion und bezeichnet Funktionsstörungen des Kauapparates. Dabei können unter anderem Kiefergelenke, Kaumuskulatur und die Bisssituation beteiligt sein.
Die Beschwerden können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein.
Mögliche Beschwerden
Dazu können beispielsweise gehören:
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Kiefergelenksbeschwerden
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Schmerzen beim Kauen
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eingeschränkte Mundöffnung
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Knacken oder Reiben im Kiefergelenk
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Zähneknirschen und Pressen
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verspannte Kaumuskulatur
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Kopf- und Gesichtsschmerzen
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Nacken- und Schulterverspannungen
Manche Patientinnen und Patienten berichten zusätzlich über Beschwerden wie Ohrgeräusche oder Schwindel. Solche Symptome können zahlreiche Ursachen haben und sollten entsprechend medizinisch abgeklärt werden.
Warum betrachten wir bei CMD den ganzen Körper?
Die Position und Bewegung des Unterkiefers stehen über Muskulatur, Faszien und Gelenke in funktioneller Beziehung zu benachbarten Strukturen.
Deshalb betrachten wir bei NIT Lehrer nicht ausschließlich die Stelle, an der Beschwerden auftreten.
Wir berücksichtigen unter anderem:
Kiefer → Schädel → Halswirbelsäule → Wirbelsäule → Becken → Körperstatik
Dabei geht es nicht darum, jede Beschwerde auf den Kiefer zurückzuführen.
Vielmehr möchten wir erkennen, welche funktionellen Zusammenhänge bei der jeweiligen Patientin oder dem jeweiligen Patienten tatsächlich relevant sein könnten.
Drei Fachbereiche – ein gemeinsamer Behandlungsplan
Kieferorthopädie
Der Kieferorthopäde beurteilt unter anderem die Bisssituation und übernimmt in unserem Konzept die Planung, Herstellung, Eingliederung und Anpassung der Schiene.
Die Schienentherapie erfolgt beim Kieferorthopäden.
Zahnmedizin
Der Zahnarzt beurteilt die zahnmedizinische Situation.
Dabei kann beispielsweise geklärt werden, ob Zähne, Füllungen, Kronen, Zahnersatz oder andere zahnmedizinische Faktoren für die weitere Planung berücksichtigt werden müssen.
NIT Lehrer
Bei NIT Lehrer steht die funktionelle Betrachtung des Körpers im Mittelpunkt.
Dabei werden insbesondere Zusammenhänge zwischen Kiefer, Schädel, Halswirbelsäule, Wirbelsäule und Körperstatik berücksichtigt.
Unser CMD-Behandlungsablauf
01 – Osteopathischer Ausgleich
Am Anfang steht die funktionelle Betrachtung des gesamten Körpers.
Spannungsmuster und mögliche Kompensationen im Bereich von Kiefer, Schädel, Halswirbelsäule, Wirbelsäule und Becken werden berücksichtigt.
Ziel: Eine möglichst ausgeglichene Ausgangssituation vor der weiteren kieferorthopädischen Planung.
02 – Beratung und Abdruck beim Kieferorthopäden
Anschließend erfolgt die kieferorthopädische Untersuchung.
Der Kieferorthopäde beurteilt die Bisssituation und führt den notwendigen Abdruck beziehungsweise digitalen Scan für die geplante Schiene durch.
03 – Zahnärztliche Beratung
Ergänzend erfolgt bei Bedarf die zahnärztliche Beurteilung.
Hier wird geklärt, ob zahnmedizinische Maßnahmen oder bestehende Versorgungen bei der weiteren Behandlung berücksichtigt werden müssen.
04 – Zweiter Termin bei NIT Lehrer
Vor dem Einsetzen der Schiene erfolgt ein weiterer funktioneller Termin mit besonderem Schwerpunkt auf dem kranialen beziehungsweise Kiefer-Schädel-System.
Ziel: Eine möglichst ausgeglichene Situation unmittelbar vor der Eingliederung der Schiene.
05 – Einsetzen der Schiene beim Kieferorthopäden
Jetzt wird die individuell angefertigte Schiene durch den Kieferorthopäden eingesetzt und kontrolliert.
Die Schienentherapie und deren Anpassung liegen beim Kieferorthopäden.
06 – Die entscheidende Feinabstimmung
Nach dem Einsetzen beginnt die gemeinsame Anpassungsphase.
Kieferorthopäde
Kontrolle und gegebenenfalls Anpassung der Schiene
NIT Lehrer
Kranialer und funktioneller Ausgleich
Kieferorthopäde
Erneute Kontrolle und gegebenenfalls Feinjustierung
NIT Lehrer
Erneuter funktioneller Ausgleich
Dieser Wechsel kann entsprechend der individuellen Entwicklung mehrfach erfolgen.
Dadurch können Veränderungen der Bisssituation und die funktionellen Reaktionen des Körpers im Verlauf gemeinsam berücksichtigt werden.
07 – Stabilisierung
Im weiteren Verlauf werden Kieferfunktion, körperliche Reaktionen und die Entwicklung der ursprünglichen Beschwerden beobachtet.
Ziel ist eine möglichst stabile funktionelle Situation.
08 – Abschlussbesprechung
Nach Abschluss der aktiven Behandlungsphase erfolgt eine gemeinsame Bewertung.
Dabei betrachten wir:
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Wie haben sich die ursprünglichen Beschwerden entwickelt?
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Wie stabil ist die aktuelle Situation?
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Wie soll die Schiene weiter verwendet werden?
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Sind weitere kieferorthopädische oder zahnmedizinische Maßnahmen erforderlich?
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Welche Kontrollen sind zukünftig sinnvoll?
09 – Langfristige Nachsorge
Nach erfolgreicher Stabilisierung empfehlen wir regelmäßige Verlaufskontrollen.
Als Orientierung können halbjährliche Kontrollen bei NIT Lehrer und beim Kieferorthopäden sinnvoll sein.
Der tatsächliche Kontrollrhythmus wird individuell festgelegt.
Warum ist die Abstimmung so wichtig?
Eine Veränderung der Bisskontakte kann mit Anpassungsreaktionen der Muskulatur und des Kiefergelenks einhergehen.
Umgekehrt kann sich auch eine Veränderung muskulärer Spannungsverhältnisse auf die funktionelle Situation des Kiefers auswirken.
Deshalb betrachten wir die CMD-Begleitung als gemeinsamen Prozess und nicht als Aneinanderreihung voneinander unabhängiger Behandlungen.
Wichtig während Ihrer CMD-Behandlung
Damit Veränderungen im Therapieverlauf nachvollziehbar bleiben, sollten zusätzliche Behandlungen im Bereich von Kiefer, Schädel, Halswirbelsäule, Wirbelsäule oder Körperstatik während der laufenden CMD-Begleitung mitgeteilt und möglichst vorab abgestimmt werden.
Nicht abgestimmte Parallel- oder Querbehandlungen können die funktionelle Situation verändern und dadurch eine Beurteilung des bisherigen Therapieverlaufes erschweren.
Bei einer nicht abgestimmten Querbehandlung kann es deshalb notwendig sein, den laufenden Behandlungsplan zu unterbrechen oder zu beenden und die Situation zunächst neu zu beurteilen.
Unser Ziel
Nicht jeder Mensch mit CMD benötigt dieselbe Behandlung. Deshalb steht bei uns die individuelle Situation im Mittelpunkt.
Kieferorthopädie
Schiene · Bisslage · Kontrolle · Feinjustierung
Zahnmedizin
Zähne · Zahnersatz · zahnmedizinische Beurteilung
NIT Lehrer
Kiefer · Schädel · Wirbelsäule · Körperstatik · funktionelle Begleitung
Drei Bereiche. Ein abgestimmter Weg.
Häufige Fragen zur CMD-Behandlung
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Wer fertigt die CMD-Schiene an?
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Warum erfolgt vor dem Einsetzen der Schiene ein weiterer Termin bei NIT Lehrer?
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Warum werden Schienenanpassung und funktioneller Ausgleich abgewechselt?
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Wie lange dauert eine CMD-Behandlung?
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Muss ich auch zu einem Zahnarzt?
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Darf ich während der CMD-Behandlung andere Therapeuten aufsuchen?
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Sind regelmäßige Kontrollen notwendig?
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Sie haben Kieferbeschwerden oder vermuten eine CMD?
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NIT Lehrer – Neuro Integrative Therapie
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